Vorstudie (BGK) Neue Hard/Geroldstrasse
Tiefbauamt Stadt Zürich
2023 – 2024
Der Perimeter mit der Geroldstrasse/Neue Hard/Knoten Pfingstweidstrasse ist stark verkehrsorientiert geprägt. Die vier Fahrspuren auf der neuen Hard haben eine hohe Trennwirkung und geringe Durchlässigkeit. Der durch den Bahnhof Hardbrücke generierte Fuss-/Veloverkehr zirkuliert derzeit im Abschnitt zw. Hard-/Geroldstrasse im Mischverkehr auf einem schmalen Trottoir. Es kommt zu Konflikten. Künftig führt eine Velovorzugsroute auf der neuen Hard. Entlang der Neuen Hard und an der Geroldstrasse befinden sich viele Zu- und Weg-fahrten der angrenzenden Parzellen, die auch künftig gewährleistet werden müssen. Die Berechnung der Leistungsfähigkeit des Knotens Pfingstweid-/ Hardstrasse hat ergeben, dass noch Kapazitäten vorhanden und ein Spurabbau in beide Richtungen auf der Neuen Hard denkbar sind.
Für die Neuorganisation der Neuen Hard und Geroldstrasse und die stadträumliche Aufwertung war eine gestalterisch-verkehrliche Vorstudie durchzuführen. Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Ghiggi Paesaggi konnte in Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich ein ansprechendes Konzept entwickelt werden.
Die Fahrspuren an der Neuen Hard sollen zugunsten grosszügiger Trottoirs auf 2 Streifen reduziert werden. Die Geroldstrasse wird verkehrlich und gestalterisch als Begegnungszone formuliert. Die heute durchgehend asphaltierten öffentl. Räume entlang der Neuen Hard und der Geroldstrasse werden zu stark begrünten Strassenräumen umgestaltet. Die Strassenbegrünung mittels Bäumen, Sträuchern und Ruderalvegetation hat das Ziel mehr Aufenthaltsqualität, Bodenversickerung und ökologische Vernetzung zu fördern.
Impressionen




(Quelle: nightnurse)
