Vorstudie Hardturmstrasse

2022 – 2026

Ausgangslage

Die Hardturmstrasse ist eine Quartierstrasse in der Stadt Zürich mit hoher Bedeutung für Wohnen, Aufenthaltsqualität und den Langsamverkehr. Der Strassenraum ist heute jedoch stark verkehrsorientiert geprägt. Die Flächen für den Fuss- und Veloverkehr sowie für Aufenthaltsnutzungen sind unzureichend dimensioniert.

Auftrag

Für den Abschnitt zwischen Pfingstweid- und Förrlibuckstrasse Ost soll eine Bestvariante für ein neues BGK entwickelt werden. Ziel ist die Transformation der stark verkehrsgeprägten Achse zu einer klimafreundlichen Quartierstrasse mit hoher Aufenthaltsqualität. Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro vogt LA konnte in Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich ein ansprechendes Konzept entwickelt werden.

Bestvariante

Die Bestvariante gliedert den Strassenraum in drei Abschnitte: Im Osten fährt das Tram auf Eigentrassee, im Westen teilen sich Tram und MIV die Fahrbahn, während der Veloverkehr auf baulich abgesetzten Velowegen geführt wird. Beim Hardturmareal bleibt eine spätere Tramverlängerung möglich. Die Haltestellen werden hindernisfrei ausgebaut; der Fischerweg wird verschoben und als Aufenthaltsort aufgewertet. Mit der «Entkopplung West» wird die direkte MIV-Verbindung zur Bernerstrasse (Zubringer N1) aufgehoben, wodurch Durchgangsverkehr reduziert, Querungen verbessert und die Velovorzugsroute integriert werden. Die Hardturmstrasse soll zudem als grüne Achse mit 145 neuen Bäumen, unversiegelten Flächen und Schwammstadt-Elementen gestärkt werden. Die Planung koordiniert zugleich die Erneuerung von Tramgleisen und Werkleitungen.

Abschnitt Ost (Visualisierung Lernender Lajo, Robin Schläpfer)

Impressionen

Weitere Projekte

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