Fuss- und Veloverkehr – Schwachstellenanalyse Nationalstrassennetz
ASTRA
2022 – 2024
Die Lajo AG hat gemeinsam mit Movaplan und Transitec im Auftrag des Bundesamts für Strassen (ASTRA) eine Schwachstellenanalyse des Fuss- und Veloverkehrs auf dem 370 km langen Nationalstrassennetz der 3. Klasse durchgeführt. Dazu gehören wichtige Passtrassen wie Gotthard, Julier und Simplon sowie stark belastete Strassen in Agglomerationen.
Zunächst wurde mithilfe einer GIS-gestützten Analyse die bestehende Infrastruktur erfasst und bewertet. Kriterien waren unter anderem die Verkehrsbelastung des motorisierten Individualverkehrs (MIV), die Anbindung an kantonale und kommunale Fuss- und Velowegnetze sowie Führungsform und Breite der Infrastruktur. Eine eigene Methodik wurde entwickelt, um das Potenzial für Fuss- und Veloverkehr abzuschätzen. Basierend auf diesen Erkenntnissen definierte das Team neue Standards für den Langsamverkehr, die von der ASTRA-Direktion validiert wurden und als Referenz für zukünftige Projekte dienen.
Durch den Abgleich des Ist-Zustands mit den neuen Standards wurden konkrete Handlungsbedarfe identifiziert. Für jede Nationalstrasse 3. Klasse entstanden automatisierte, GIS-gestützte Faktenblätter mit spezifischen Massnahmenempfehlungen, Quick-Wins und Strassenquerschnitten. Diese Faktenblätter unterstützen ASTRA bei der weiteren Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten. Der Projektzeitraum war von Januar 2022 bis September 2024.
Link zur Projektwebsite des ASTRA:
Standards für den Langsamverkehr auf Nationalstrassen dritter Klasse
Impressionen


