BGK Umfeld Bahnhof Stäfa
Gemeinde Stäfa
2020 – 2025
Neuer attraktiver Ankunfts- und Aufenthaltsort in Stäfa
Die Gemeinde Stäfa plant den Bau hindernisfreier Bushaltekanten sowie die Umgestaltung des öffentlichen Raums rund um den Bahnhof Stäfa. Die Entwicklung des gesamten Bahnhofsumfeldes hängt direkt mit dem hindernisfreien Ausbau des Bahnhofs Stäfa (SBB) zusammen.
Mit der Umgestaltung des Bahnhofumfeldes wird ein künftiger Ausbau des Busangebotes ermöglicht und die Umgebung aufgewertet und der Verkehr beruhigt. Die Bestvariante sieht eine kompakte Anordnung mit 6 flexibel anfahrbaren Gelenkbus-Haltekanten zwischen dem zu erhaltenden inventarisierten Güterschuppen und dem Freiverlad vor. Zur flexiblen Wegfahrt vom Bahnhof wurde mit dem Kt. ZH ein neues Verkehrsregime inkl. Busschleuse am Knoten Oberlandstrasse geplant. Der zentrale Bahnhofplatz wird von Fassade zu Fassade gedacht und als Niedriggeschwindigkeitszone konzipiert. Eine Vielzahl an Bäumen und entsiegelter Fläche sollen künftig positiv Einfluss auf das lokale Klima nehmen. Mit Hilfe von Terrainveränderungen wird das Meteowasser gesammelt und rückgeführt (Schwammstadtprinzip). Sitzbänke, ein Brunnen u.v.m. dienen der Belebung des Ortes.
Prozess, Zusammenarbeit und Leistungen
Sich stetig ändernde Rahmenbedingungen führten zu einem umfassenden Variantenstudium bei dem die technische Machbarkeit sichergestellt und die Befahrbarkeit der Buskanten und die Parkierungsanordnung überprüft wurden. In enger Zusammenarbeit mit Böe Studios (Landschaftsarchitektur) und Ruumfabrigg (Architektur) wurde das Betriebskonzept in den Freiraum gestalterisch eingebunden. Nebst der inhaltlichen Bearbeitung, berät Lajo die Gemeinde in sämtlichen verkehrsplanerischen Themen und stellt die Schnittstellen zu allen Playern sicher und koordiniert diese. Im Frühjahr 2025 hat Lajo die Submission für die Ingenieursdienstleistungen SIA-Phasen 31 bis 52 erfolgreich durchgeführt. Im November 2025 wurde die Bevölkerung über das Konzept informiert.
Impressionen


